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Makrovergleiche in Max Webers Soziologie: Vorsichtsmaßregeln, Möglichkeiten, Ergebnisse und Grenzen

Jg. 4, Nr. 2, Dezember 2008
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Stephen Kalberg, Boston University

Max Weber betrachtet makroskopische vergleichende Untersuchungen als ein ausgesprochen heikles und komplexes Unternehmen. Er besteht deshalb auf einer Reihe von Vorsichtsmaßnahmen. Auch wenn er transkulturelle Vergleiche für grundsätzlich realisierbar hält, so doch nur in einer spezifischen und eingeschränkten Weise. Der vorliegende Aufsatz führt zunächst einige Besonderheiten soziologischer Forschung an, die vergleichende Untersuchungen erschweren. Im Anschluss daran wird der begrenzte Sinn skizziert, in dem makroskopische vergleichende Untersuchungen möglich sind, und zwar auf der Basis von Idealtypen und deren begrenzten Aussagekraft.