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Geopolitik der großen afrikanischen Seen und das Fachoda-Syndrom: Frankreichs Rolle im Rahmen des ruandischen Genozids und die Destabilisierung der Region

Jg. 3, Nr. 2, Dezember 2007
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Etienne Rusamira (Observatoire de l’Afrique centrale/Montréal)

Der Aufsatz beschäftigt sich mit der Art und Weise, wie Frankreich seinen Einfluss im Gebiet der großen afrikanischen Seen bis in die Gegenwart sicherstellt. Insbesondere untersucht er die französische Politik im Rahmen des ruandischen Genozids und gegenüber der Demokratischen Republik Kongo während der militärischen Interventionen 1977/78 und verschiedener Militärhilfemaßnahmen. Der Aufsatz kommt zu dem Ergebnis, dass die Rolle Frankreichs, das sich gerne als Vertreter der Menschenrechte in der Region darstellt, eher als diejenige eines pyromanischen Feuerwehrmannes zu beschreiben ist.