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Europa vom kosmopolitischen Standpunkt betrachtet: Kann die Europäische Union die Bedingungen für eine transnationale Demokratie erfüllen?

Jg.2, Nr.1, September 2006
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Andreas NIEDERBERGER (Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/M.)

Der vorliegende Artikel entwickelt in seinem ersten Teil die demokratietheoretischen Implikationen eines Modells transnationaler Demokratie, um im Anschluss daran zu zeigen, inwiefern sich dieses Modell als Explikation kosmopolitischer Ansprüche verstehen lässt. Auf dieser Grundlage wird im zweiten Teil des Artikels untersucht, ob und in welchem Maße die Europäische Union als derartige transnationale Demokratie zu begreifen ist bzw. in welcher Weise sie weiterentwickelt werden müsste, um den normativen Erwartungen an eine solche Demokratie gerecht zu werden. Zuletzt wird kurz erörtert, wie sich die vorliegende Bestimmung der EU als einer transnationalen Demokratie zu einer globalen kosmopolitischen Ordnung verhält.