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Die politische Kultur der WHO und warum sie der Erneuerung bedarf

Jg. 3, Nr. 1, Dezember 2007
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Debra P. Steger, University of Ottawa

Die WHO unterliegt wie jede Institution einem bestimmten Regelwerk. Der Aufsatz beschreibt die Herausbildung dieser „Kultur“ seit ihren Anfängen im Rahmen des GATT vor sechzig Jahren. Auch wenn einige ihrer Elemente wie insbesondere das Streitschlichtungsverfahren als Errungenschaften anzusehen sind, zeigt der gegenwärtige Stillstand der Verhandlungen innerhalb der Doha-Runde den massiven Reformbedarf. Zu den erforderlichen Veränderungen gehört die Aufgabe des Einstimmigkeitsprinzips, die Erweiterung der Agenda von bloßen Freihandelsfragen zu echten Entwicklungskonzeptionen und die Regulierung der internationalen Finanz- und Investmentmärkte.