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Die afrikanische Militärkooperation mit dem Westen im gegenwärtigen Krisenkontext – eine Einschätzung

Jg. 3, Nr. 2, Dezember 2007
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Léon Koungou (Université Paris 1)

In Schwarzafrika koexistieren mittlerweile traditionelle Truppenverbände mit den internationalen „Sicherheitsstreitkräften“. Die Ausbildung der Erstgenannten zu Friedenssicherungskräften erscheint als adäquate Antwort auf die gegenwärtige Lage. Die Anpassung der politischen Kräfte vor Ort (Regierungen, lokale Interessengruppen usw.) an diese sich verändernden Bedingungen und die damit einhergehenden positiven Effekte veranlassen einige afrikanische Staaten wie Nigeria, Ghana und Kamerun zu umfassenden Militärreformen auf der Grundlage dieser internationalen Erfahrungen. Durch die damit verbundene Präsenz erheblicher ausländischer, auch europäischer Truppenverbände erscheint die Souveränität afrikanischer Staaten nach wie vor als relativ.